Erfahrungsbericht

Lothar Meyer: Ein Treppenlift für das Pfarrheim

Lothar Meyer (54)
Lothar Meyer mit Erfahrungen bei der Planung von Treppenliften

Persönlicher Hintergrund:

  • Als Mitglied der Kirchenverwaltung ist Lothar Meyer für den barrierefreien Ausbau des lokalen Pfarrheims zuständig.
  • Der nachträgliche Ein- oder Anbau eines Aufzugs ist im historischen Gebäude nicht möglich.
  • Eine Alternative zur Bewältigung der Treppen muss kostengünstig realisiert werden.

Lothar Meyer (54) ist ehrenamtliches Mitglied der Kirchenverwaltung in einer bayrischen Kleinstadt und dort speziell für Umbaumaßnahmen und Anschaffungskosten zuständig. Die Aufgabe, das örtliche Pfarrheim altersgerecht auszustatten, fiel damit in seinen Aufgabenbereich.

„Unser Pfarrheim ist seit vielen Jahrzehnten eine Begegnungsstätte für Menschen jeden Alters. Vom gemeinsamen Singen bis hin zu Spieleabenden –  die Palette der angebotenen Veranstaltungen für die zahlreiche Gemeindemitglieder ehrenamtlich tätig sind, ist reichhaltig.

Die Gemeinderäume befinden sich in einem Haus von 1902, in dem natürlich keine Aufzüge eingeplant und auch kein Wert auf Barrierefreiheit gelegt wurde. Da wir jedoch einen großen Teil älterer Gemeindemitglieder haben und das Gesetz mittlerweile die Schaffung von Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen vorschreibt, haben wir schon vor einigen Jahren reagiert und unser Pfarrheim altersgerecht aufgewertet.

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Nun geht es unserer Pfarrgemeinde so, wie vielen Gemeinden in Deutschland: Es muss an allen Ecken und Enden gespart werden. Auch als damals der Umbau anstand, konnten wir auf kein großes finanzielles Polster zurückgreifen.

Das alte Gebäude so umzubauen, dass ein Fahrstuhl Platz findet, war finanziell und baulich unmöglich. Ein Außenaufzug erwies sich aufgrund der Beschaffenheit des Hauses als nicht praktikabel. Die kostengünstigste und platzsparende Lösung für Rollstuhlfahrer war daher ein Plattformlift mit ausklappbarem Sitz. Der Vorteil dieses Treppenlifts ist, dass ihn sowohl Rollstuhlfahrer eigenständig benutzen können als auch Gemeindemitglieder, die Schwierigkeiten beim Treppensteigen haben. Jetzt können alle auch die oberen Stockwerke, wo der Chor probt, erreichen. Wir haben dadurch sogar einen Teilnehmerzuwachs bei Angeboten speziell für Senioren bemerkt. Und auch Mütter mit Kinderwagen nutzen diesen Treppenlift.

Um das Gebäude barrierefrei zu machen, waren zwei Lifte nötig: Ein Außenlift für die Treppen am Eingang sowie ein Plattformlift für die Treppe im Inneren. Die Gemeindemitglieder haben sehr erfreut auf die Lifte reagiert. Die Bedienung war selbst für die Ältesten unproblematisch. Natürlich wurde auch positiv registriert, dass wir mit Kosten im unteren fünfstelligen Bereich unter den Ausgaben geblieben sind. Ein richtiger Umbau hätte weit mehr verschlungen. Außerdem konnte der tägliche Betrieb ganz normal weiter gehen, da die Lifte an einem Tag installiert waren.

Die Kosten für den Einbau finanzierte die Kirchengemeinde mithilfe der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Diese vergibt kostengünstige Kredite an Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Privatpersonen beim Umbau für mehr Barrierefreiheit.

Alles in allem war die Ausstattung des Pfarrheims mit Treppenliften die einzig richtige Entscheidung, auch wenn ein Fahrstuhl wohl etwas komfortabler wäre. Unsere Gemeindemitglieder sind sehr zufrieden, dass überhaupt eine Möglichkeit geschaffen wurde, gehbehinderten Menschen zu ermöglichen, bei uns mitzumachen.

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