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Treppenlift bei Behinderung


Jeder Lift ist mit zwei Steuerungs-Elementen ausgestattet. Mit der Steuerung in der Armlehne bedient man den Treppenlift. Mit der Fernbedienung kann eine Betreuungs- oder Pflege-Person den Treppenlift bedienen, wenn der Fahrer selbst aufgrund einer geistigen Behinderung nicht in der Lage ist. Hier mehr Infos zur Bedienbarkeit

Eine Behinderung bedeutet eine Einschränkung des Bewegungs- und Handlungsspielraums, so dass Hilfen zur Bewältigung des Alltags erforderlich sind. Das Thema Mobilität ist deshalb wichtig. Und auch im Arbeitsleben bringt eine Behinderung - sei sie geistig oder körperlich - oft große Herausforderungen mit sich.

Hier mehr Infos zum Leben mit Behinderung

Treppen sind für körperlich oder geistig behinderte Menschen nicht nur ein Hindernis, sie können auch ein Risiko darstellen. So birgt eine Treppe möglicherweise eine Sturzgefahr. Ein Sitzlift, Plattformlift oder Hublift bietet die Möglichkeit, Treppen sicher zu überwinden. Darüber hinaus kann er die Alternative zu einem Umzug von einem mehrgeschossigen in ein ebenerdiges Haus verhindern.

Hilfe für körperlich und geistig behinderte Menschen

Ein Behindertenlift ist für Menschen mit körperlichen Einschränkungen – unabhängig von der Art der Behinderung oder Erkrankung – eine große Hilfe. Auch für geistig behindere Menschen, die Probleme mit dem Gehen, mit der Koordination oder mit dem Treppensteigen haben, ist ein Treppenlift eine sinnvolle Lösung, da er per Fernbedienung durch eine betreuende Person gesteuert werden kann. Eine weitere mögliche Hilfe ist der Rollstuhllift, bei der die Person samt Rollstuhl transportiert wird. Dieser ist besonders geeignet für Menschen mit Mehrfachbehinderung, da eine zweite Person mitfahren und den Lift bedienen und steuern kann.

Ein Treppenlift kann für Menschen mit folgenden Behinderungen eine Lösung zur Überwindung von Treppen und Etagen sein:

  • Lähmungen (Querschnittslähmung, halbseitige Lähmung nach Schlaganfall)
  • Störungen des motorischen Systems aufgrund von Multipler Sklerose
  • Eingeschränkte Bewegungsabläufe bei Parkinson
  • Senioren mit Mobilitätseinschränkungen
  • Eingeschränkte Gehfähigkeit aufgrund einer geistigen Behinderung
  • Bein-Amputation
  • Patienten mit Muskelschwäche, Rheuma, Osteoporose, Arthrose in Hüftgelenk oder Kniegelenk
  • Krebs-Patienten
  • Chronische Schmerzpatienten
  • Demenz-Kranke

Körperliche Eingeschränktheit und geistige Behinderung bedeuten heutzutage nicht mehr, dass Betroffenen vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen sind. Vielmehr ist es heute oft möglich, ein selbstbestimmtes und barrierefreies Leben zu führen - inklusive einer eigenen Wohnung, einer geregelten beruflichen Tätigkeit und barrierefreien Reisen.


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