Ein Aufzug im Schlafzimmer eines Einfamilienhauses
Ein Aufzug im Schlafzimmer eines Einfamilienhauses

Hauslift – der kompakte Privataufzug für Ihr Zuhause

Ein Hauslift verbindet mehrere Etagen und ermöglicht es unter anderem Senioren oder Menschen mit Behinderung, länger selbstständig in den eigenen vier Wänden zu leben. Dank selbsttragender Konstruktion lässt sich der innovative Aufzug für Zuhause oft auch nachträglich einbauen. Zudem ist er platzsparender und günstiger als ein klassischer Personenaufzug – bietet aber ebenso hohen Komfort.

Das Wichtigste zu Hausliften im Überblick

  • Hauslifte werden in privaten Wohnhäusern eingebaut, um Personen komfortabel zwischen mehreren Stockwerken zu transportieren.
  • Viele Hauslifte lassen sich auch nachträglich einbauen, etwa in bestehenden Einfamilienhäusern oder bei einem barrierefreien Umbau.
  • Moderne Modelle für den Innenbereich benötigen häufig nur etwa 0,8 bis 1,5 m² Stellfläche.
  • Die Kosten für einen Hauslift über eine Etage liegen zwischen 25.000 € und 30.000 €, abhängig von Modell und Einbausituation.
  • Unter bestimmten Voraussetzungen sind Förderungen möglich, zum Beispiel Zuschüsse der Pflegekasse von bis zu 4.180 € pro Person.

Was ist ein Hauslift?

Ein Hauslift (auch Homelift genannt) ist ein kompakter Aufzug speziell für private Wohnhäuser, der Personen und Gegenstände (z. B. Einkäufe) über eine oder mehrere Etagen transportiert. Der Senkrechtlift kommt ohne Aufzugsschacht aus und ist im Gegensatz zu einem Treppenlift nicht an den Verlauf einer Treppe gebunden. Stattdessen fährt die geschlossene Kabine entlang von selbsttragenden Führungsschienen senkrecht zwischen den Stockwerken. Ein Elektromotor sorgt für den nötigen Antrieb.

Die Vorteile eines Hauslifts auf einen Blick

  • komfortable Verbindung mehrerer Etagen
  • barrierefreies Wohnen im eigenen Haus
  • sichere Alternative zum Treppensteigen
  • Transport von schweren Gegenständen zwischen Stockwerken
  • langfristige Lösung für Wohnen im Alter
Tobias Bonk von der Wokon GmbH

Tobias Bonk, seit 5 Jahren Treppenlift-Berater

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Wie funktioniert ein Hauslift?

Ein Hauslift funktioniert ähnlich wie ein klassischer Personenaufzug: Sie steigen in eine geschlossene Kabine, die sich senkrecht zwischen den Etagen des Hauses bewegt – daher wird der Hauslift auch Senkrechtlift genannt. Wenn Sie im Rollstuhl sitzen, fahren Sie über eine kleine Rampe auf die Plattform bzw. in die Kabine des Lifts. 

Die Bedienung erfolgt über ein Bedienelement in der Kabine oder über eine Funkfernbedienung, mit der Sie den Lift auch in die gewünschte Etage rufen können. 

Moderne Hauslifte verfügen zudem über verschiedene Sicherheitsfunktionen wie Sensoren, die Hindernisse während der Fahrt erkennen und den Lift automatisch stoppen.

Hauslifte für innen und außen

Die meisten Hauslifte werden im Innenbereich installiert und verbinden dort zwei oder mehr Ebenen. Einige Hersteller bieten jedoch auch Hauslifte für den Außenbereich an. Diese Modelle sind wetterfest konstruiert, verfügen über geschützte Elektronik und können beispielsweise an der Hausfassade installiert werden, um Terrasse, Eingang oder mehrere Etagen barrierefrei zu erreichen. 

Für wen ist ein Hauslift geeignet?

Ein Hauslift ist besonders sinnvoll für Personen, denen das Treppensteigen zunehmend schwerfällt oder die langfristig barrierefrei wohnen möchten. Dazu gehören:

  • Senioren, die auch im Alter im eigenen Zuhause sicher und barrierefrei wohnen möchten
  • Menschen mit eingeschränkter Mobilität, für die Treppen ein Hindernis darstellen
  • Rollstuhlfahrer oder Personen mit Gehhilfen
  • Haushalte, in denen schwere Gegenstände regelmäßig zwischen Stockwerken transportiert werden (z. B. Kinderwagen, Einkäufe etc.)
  • Menschen, die ihr Zuhause frühzeitig für altersgerechtes Wohnen umbauen wollen

Was kostet ein Hauslift?

Der Preis für einen Hauslift lässt sich nicht pauschal festlegen, da sich die Kosten aus verschiedenen Faktoren zusammensetzen: 

  • Förderhöhe
  • Modell (Größe der Kabine, Tragfähigkeit, Ausstattung und Design)
  • bauliche Gegebenheiten im Haus

Für einen Hauslift über eine Etage können Sie je nach Hersteller mit Kosten zwischen 25.000 € und 30.000 € rechnen. Bei mehreren Etagen oder größeren Modellen für Rollstuhlfahrer können die Preise entsprechend höher ausfallen. Neben den Anschaffungskosten kommen gegebenenfalls auch laufende Kosten auf Sie zu, beispielsweise für Wartung und Stromverbrauch.

Welche Zuschüsse und Förderungen gibt es für einen Hauslift?

Der Einbau eines Hauslifts kann unter bestimmten Voraussetzungen finanziell unterstützt werden, besonders wenn der Lift der Barrierefreiheit oder der Pflege zu Hause dient.

Die wichtigsten Zuschüsse im Überblick:

  • Pflegekasse: Wenn ein Pflegegrad (mindestens Pflegegrad 1) vorliegt, bezuschusst die Pflegekasse den Einbau eines Hauslifts als wohnumfeldverbessernde Maßnahme und übernimmt bis zu 4.180 € pro pflegebedürftiger Person. Leben mehrere Pflegebedürftige im Haushalt, können Sie die Zuschüsse kombinieren. 
  • KfW-Förderkredit: Über das Programm „Altersgerecht Umbauen“ (KfW 159) können Hausbesitzer einen zinsgünstigen Kredit von bis zu 50.000 € pro Wohneinheit für barrierefreie Umbauten erhalten. Dazu zählt auch der Einbau eines Hauslifts. 
  • Länder- und Kommunalförderung: Viele Bundesländer und Städte bieten zusätzliche Förderprogramme für barrierefreie Umbauten an. Diese Programme laufen häufig unter Namen wie „Wohnraumanpassung“, „Barrierefrei wohnen“ oder „Altersgerechter Umbau“. Höhe und Bedingungen der Förderung unterscheiden sich je nach Region.
  • Steuerliche Vorteile: Unter bestimmten Umständen können Sie die Kosten für einen Hauslift steuerlich als außergewöhnliche Belastung geltend machen. Die genauen Voraussetzungen sollten Sie mit Ihrem Steuerberater oder dem Finanzamt klären.

Mehr über Zuschüsse erfahren

Bauliche Voraussetzungen für den Einbau eines Hauslifts

Damit ein Hauslift installiert werden kann, müssen nur wenige bauliche Voraussetzungen erfüllt sein.

  • Stellfläche: Für einen Hauslift wird eine freie Stellfläche von 0,8 bis 1,5 m² benötigt. Der Platzbedarf variiert je nach Modell.
  • Deckenausschnitt: Zwischen den Stockwerken muss eine Öffnung in der Decke vorhanden sein bzw. geschaffen werden, damit sich die Kabine zwischen den Stockwerken bewegen kann.
  • Tragfähigkeit der Decke: Die Decke muss das Gewicht des Lifts tragen können. Vor dem Einbau prüfen Fachbetriebe daher die Statik und die baulichen Gegebenheiten im Haus.
  • Stromanschluss: Für den Betrieb eines Hauslifts wird in der Regel ein normaler Haushaltsstromanschluss benötigt.
  • Baugenehmigung: Eine Baugenehmigung ist in der Regel nicht notwendig, sofern die baulichen Eingriffe minimal sind. 

Hauslift nachträglich einbauen: Ist das möglich?

Ein Hauslift kann in den meisten Fällen problemlos nachträglich in ein bestehendes Wohnhaus eingebaut werden. Vor dem Einbau prüfen die Fachbetriebe die baulichen Voraussetzungen bei Ihnen vor Ort. 

Dabei wird festgestellt, wo der Lift positioniert werden kann und ob die Decke für den Deckendurchbruch geeignet ist. Sind die Voraussetzungen erfüllt, lässt sich ein Hauslift oft innerhalb weniger Tage installieren.

Finden Sie in wenigen Schritten Ihren Lifttyp

Beförderungsart
Körperliche Einschränkungen
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Befestigungsart
Liftnutzung
Nutzungsbereich
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Befestigungsart
Höhenunterschied
Ergebnis

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Sind Sie auf eine Mobilitätshilfe wie einen Rollstuhl oder Rollator angewiesen und wollen, dass diese auf dem Lift Platz findet?
Der Lift soll auch meinen Rollstuhl oder Rollator befördern
Es sollen nur Personen befördert werden
Fragen Sie sich, ob Sie auf eine Mobilitätshilfe angewiesen sind und ob Sie den Umstieg auf den Lift körperlich leisten können.
Welche körperlichen Einschränkungen treffen auf Sie zu?
Ihre Angaben werden vertraulich behandelt. Sie können diese Frage aber auch überspringen und trotzdem ein Ergebnis erhalten.
Welche körperlichen Einschränkungen treffen auf Sie zu?
Ihre Angaben werden vertraulich behandelt. Sie können diese Frage aber auch überspringen und trotzdem ein Ergebnis erhalten.
Soll Ihr Lift an einem Treppengeländer entlang installiert werden oder unabhängig von einer Treppe?
An einem Treppengeländer
Treppenunabhängig
Ist es für Sie angenehmer, den Lift im Sitzen oder im Stehen zu benutzen?
Sitzen
Stehen
Soll Ihr Lift im Innen- oder Außenbereich installiert werden?
Innenbereich
Außenbereich
Soll Ihr Lift im Innen- oder Außenbereich installiert werden?
Innenbereich
Außenbereich
Soll Ihr Lift an einem Treppengeländer entlang installiert werden oder unabhängig von einer Treppe?
An einem Treppengeländer
Treppenunabhängig
Wie viel Höhenunterschied oder Etagen sollen überwunden werden?
Kleine Höhen bis 1,79 Meter
2 oder mehr Etagen

Ihr Ergebnis: Sie benötigen einen Sitzlift

  • Komfortable Beförderung im Sitzen
  • Für den Transport einer Person geeignet
  • Im Innen- und Außenbereich möglich

Mit Zuschüssen lässt sich Ihr eigener Anteil an den Kosten effektiv senken und Sie sparen bares Geld. Machen Sie gerne einen unverbindlichen Termin, um sich zur möglichen Zuschüssen und Förderungen beraten zu lassen. 

Sibille Schlößer

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- Sibille Schlößer

Ihr Ergebnis: Sie benötigen einen Stehlift

  • Angenehme Beförderung im Stehen
  • Schont und entlastet Ihre Gelenke
  • Für den Außenbereich geeignet

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Sibille Schlößer, erfahrene Treppenlift-Beraterin bei unserem Partner, der Wokon GmbH

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- Sibille Schlößer

Ihr Ergebnis: Sie benötigen einen Stehlift (am Treppengeländer)

  • Angenehme Beförderung im Stehen
  • Schont und entlastet Ihre Gelenke
  • Wird entlang der Treppe installiert

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Ihr Ergebnis: Sie benötigen einen Homelift

  • Insbesondere für Rollstuhlfahrer geeignet
  • Überwindet ganze Etagen
  • Funktioniert unabhängig von Treppen – wie ein Aufzug

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Ihr Ergebnis: Sie benötigen einen Homelift

  • Beförderung im Stehen
  • Auch für Rollstuhlfahrer geeignet
  • Funktioniert unabhängig von Treppen – wie ein Aufzug

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Ihr Ergebnis: Sie benötigen einen Plattformlift

  • Überwindet auch ganze Etagen entlang der Treppe
  • Perfekt für Rollstuhlfahrer geeignet
  • Innen und außen machbar

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Ihr Ergebnis: Sie benötigen einen Hublift

  • Speziell für Rollstuhlfahrer konzipiert
  • Überwindung kleiner Höhen bis 1,79 m
  • Innen und außen installierbar

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  • Speziell für Rollstuhlfahrer konzipiert
  • Überwindung kleiner Höhen bis 1,79 m
  • Innen und außen installierbar

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- Sibille Schlößer

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Wie läuft der Einbau eines Hauslifts ab?

Der Einbau eines Hauslifts wird von einem Fachbetrieb geplant und umgesetzt.

1. Beratung und Machbarkeitsprüfung
Zunächst prüft ein Experte die baulichen Gegebenheiten im Haus. Dabei wird geklärt, wo der Lift installiert werden kann, wie viel Platz zur Verfügung steht und ob ein Deckenausschnitt zwischen den Etagen möglich ist.

2. Planung und Aufmaß
Im nächsten Schritt wird der genaue Standort des Hauslifts festgelegt. Die benötigte Stellfläche, die Kabinengröße und die technischen Anforderungen werden dabei individuell geplant.

3. Vorbereitung der baulichen Maßnahmen
Für den Einbau muss eine Öffnung in der Decke geschaffen werden, damit sich der Lift zwischen den Stockwerken bewegen kann. Außerdem werden Stromanschluss und Stellfläche vorbereitet.

4. Montage des Hauslifts
Sobald der Deckenausschnitt geprüft und abgenommen wurde, wird wenige Tage später das eigentliche Liftsystem installiert. Dabei werden die Führungsschienen, der Antrieb und die Kabine montiert und miteinander verbunden.

5. Prüfung und Einweisung
Nach der Installation wird der Hauslift technisch überprüft und getestet. Danach erhalten Sie eine Einweisung in die Bedienung des Lifts, sodass Sie ihn sicher im Alltag nutzen können.

Kompakt beantwortet Häufige Fragen zu Hausliften

Wie viele Etagen kann ein Hauslift verbinden?

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Die meisten Hauslifte sind mit einer Förderhöhe bis ca. 4,5–6 m für zwei bis drei Etagen ausgelegt.

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