
Lifta Index-Studie 2026: So möchte die Generation 55+ altern
Wie möchten Sie im Alter leben? Möglichst selbstständig und im eigenen Zuhause? Diesen Wunsch teilen viele Menschen ab 55 Jahren, wie die Lifta Index-Studie 2026 zeigt. Doch auf mögliche Einschränkungen bereiten sich viele erst spät vor. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Studienergebnisse vor und zeigen, wie Sie frühzeitig für ein selbstbestimmtes Leben im Alter vorsorgen können.
Lifta Index-Studie – das Wichtigste in Kürze
- Die Lifta Index-Studie 2026 untersucht, wie Menschen ab 55 Jahren ihr Älterwerden erleben, welche Wünsche sie haben und was ihnen Sorgen bereitet.
- 93 % der Befragten möchten möglichst lange eigenständig leben und ihren Alltag selbst bestimmen.
- 84 % wünschen sich, auch im Alter in ihrem vertrauten Zuhause zu bleiben.
- Viele Menschen blicken positiv auf das Älterwerden: 42 % sehen vor allem die schönen Seiten des Alters, während nur 17 % überwiegend die negativen wahrnehmen.
- Die durchschnittliche Lebenszufriedenheit liegt bei 7 von 10 Punkten. Dabei beeinflussen Gesundheit, soziale Kontakte und die persönliche Lebenssituation das Erleben des Alters.
- Obwohl Selbstständigkeit für viele Menschen besonders wichtig ist, bereiten sie sich häufig erst spät auf mögliche Einschränkungen vor.
Was untersucht die Lifta Index-Studie 2026?
Wie erleben Menschen das Älterwerden? Welche Wünsche und Sorgen begleiten sie? Und was brauchen sie, um auch im höheren Alter zufrieden und selbstständig zu leben? Diesen Fragen ist Lifta gemeinsam mit dem Institut für Demoskopie Allensbach nachgegangen.
Für die Lifta Index-Studie 2026 wurden 1.057 Menschen ab 55 Jahren in Deutschland persönlich befragt. Ergänzend fanden ausführliche Einzelinterviews statt, um die unterschiedlichen Erfahrungen und Sichtweisen besser zu verstehen. Drei renommierte Professoren für Altersforschung haben die Studienergebnisse fachlich eingeordnet.
Die Untersuchung beschäftigt sich mit sechs wichtigen Lebensbereichen:
- Persönliches Erleben des Älterwerdens
- Lebensqualität
- Das eigene Zuhause
- Selbstständigkeit
- Soziale Beziehungen
- Gesundheit und Mobilität.
Die Studie zeigt, dass es nicht den einen richtigen Weg gibt, älter zu werden. Während manche Menschen vor allem ihre Gesundheit beschäftigt, stehen für andere das familiäre Umfeld, finanzielle Sicherheit oder die eigene Unabhängigkeit im Vordergrund.
Die wichtigsten Ergebnisse der Lifta Index-Studie
Die Untersuchung macht deutlich: Viele Menschen blicken durchaus positiv auf ihr Älterwerden. Gleichzeitig wünschen sie sich vor allem, möglichst lange über ihr Leben selbst bestimmen zu können. Drei Erkenntnisse sind für den Alltag besonders interessant.
1. Selbstständigkeit im Alter hat oberste Priorität
93 Prozent der Befragten möchten möglichst lange eigenständig leben. Für viele bedeutet das, alltägliche Entscheidungen selbst zu treffen, den eigenen Tagesablauf zu gestalten und auch im höheren Alter aktiv zu bleiben.
Ob selbst einkaufen, Freunde besuchen oder den Haushalt erledigen: Solche alltäglichen Dinge vermitteln ein Gefühl von Unabhängigkeit. Entsprechend groß ist der Wunsch, auch bei zunehmendem Alter möglichst wenig auf fremde Hilfe angewiesen zu sein.
Die Studie macht jedoch deutlich, dass sich das Erleben von Selbstständigkeit von Mensch zu Mensch unterscheidet. Vor allem die Gesundheit, aber auch das soziale Umfeld und die persönlichen Lebensumstände beeinflussen, wie unabhängig sich Menschen im Alter fühlen.

Quelle: offizielles Pressematerial zur Lifta Index-Studie 2026 © Lifta GmbH
2. Das eigene Zuhause bleibt der Wunschort fürs Alter
84 Prozent der Befragten möchten auch im Alter in ihrem eigenen Zuhause wohnen bleiben. Die vertrauten vier Wände bieten Geborgenheit, Sicherheit und die Möglichkeit, das Leben nach den eigenen Wünschen zu gestalten.
Das Zuhause ist dabei weit mehr als nur ein Wohnort. Es ist eng mit persönlichen Erinnerungen, Gewohnheiten und sozialen Beziehungen verbunden. Viele Menschen haben hier über Jahre oder Jahrzehnte ihren Lebensmittelpunkt aufgebaut.
Die Ergebnisse unterstreichen deshalb, welchen hohen Stellenwert das Wohnen im Alter für die Lebensqualität und das persönliche Wohlbefinden hat. Der Wunsch, in der vertrauten Umgebung zu bleiben, ist eng mit dem Bedürfnis nach Sicherheit und Selbstbestimmung verbunden.

Quelle: offizielles Pressematerial zur Lifta Index-Studie 2026 © Lifta GmbH
3. Viele Menschen bereiten sich erst spät auf Veränderungen vor
Die Lifta Index-Studie zeigt eine deutliche Lücke zwischen Wunsch und Vorbereitung: Obwohl die meisten Menschen möglichst lange selbstständig bleiben möchten, beschäftigen sich viele nur begrenzt damit, welche Veränderungen das Älterwerden mit sich bringen könnte.
Besonders deutlich wird das beim Thema Wohnen. Viele wünschen sich, dauerhaft in den eigenen vier Wänden zu bleiben, haben sich jedoch noch nicht damit auseinandergesetzt, ob ihr Zuhause auch bei nachlassender Beweglichkeit den eigenen Bedürfnissen entspricht.
Die Ergebnisse verdeutlichen, dass der Wunsch nach Selbstständigkeit allein nicht ausreicht, um sie langfristig zu erhalten. Entscheidend ist auch, sich frühzeitig mit den eigenen Bedürfnissen und möglichen Herausforderungen im Alter auseinanderzusetzen.

Quelle: offizielles Pressematerial zur Lifta Index-Studie 2026 © Lifta GmbH
Was können Sie selbst tun? 3 Tipps für ein selbstbestimmtes Leben im Alter
Die Studienergebnisse machen Mut, sich frühzeitig mit dem eigenen Älterwerden auseinanderzusetzen. Dafür müssen Sie nicht gleich Ihr gesamtes Leben umstellen. Oft helfen schon kleine, gut überlegte Schritte.
1. Das eigene Zuhause auf Barrieren überprüfen
Gehen Sie einmal bewusst durch Ihre Wohnung oder Ihr Haus. Gibt es Stolperfallen, schlecht beleuchtete Bereiche oder Treppen, die Ihnen zunehmend schwerfallen? Überlegen Sie, welche Veränderungen Ihren Alltag heute oder in Zukunft erleichtern könnten.
Rutschfeste Bodenbeläge, Haltegriffe im Bad oder eine bodengleiche Dusche sind Beispiele für Barrierefreiheit im Sinne einer altersgerechten Wohnraumgestaltung. Wenn das Treppensteigen beschwerlich wird, können auch technische Hilfsmittel wie ein Treppenlift infrage kommen.
Informieren Sie sich über verschiedene Liftlösungen und Mobilitätshilfen, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

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2. Persönliche Wünsche und wichtige Fragen frühzeitig klären
Sprechen Sie mit Ihrer Familie oder vertrauten Menschen darüber, wie Sie sich Ihr späteres Leben vorstellen. Möchten Sie in Ihrem Zuhause bleiben? Wer könnte Sie unterstützen, wenn Sie einmal Hilfe benötigen?
Neben diesen persönlichen Fragen lohnt es sich, auch die rechtliche und medizinische Vorsorge frühzeitig zu regeln. Wichtige Vorsorge-Dokumente wie eine Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung helfen Ihnen dabei, Ihre Wünsche festzuhalten. So können Sie beispielsweise bestimmen, wer in Ihrem Namen handeln darf oder welche medizinischen Behandlungen Sie wünschen, falls Sie selbst nicht mehr entscheiden können.
3. Unterstützung annehmen und sich beraten lassen
Nicht jede Frage rund um das Älterwerden lässt sich allein beantworten. Ob es um die Gestaltung des Wohnraums, finanzielle Unterstützung oder Hilfe im Alltag geht: Eine professionelle Beratung kann Ihnen dabei helfen, Ihre Möglichkeiten besser einzuschätzen und passende Angebote zu finden.
Wohnberatungsstellen und Pflegestützpunkte sind dafür gute Anlaufstellen. Sie informieren über altersgerechtes Wohnen, Pflege- und Unterstützungsangebote sowie mögliche Zuschüsse. Viele dieser Beratungsangebote sind kostenlos und können auch von Angehörigen genutzt werden.
Scheuen Sie sich nicht, frühzeitig Unterstützung zu suchen. So können Sie sich in Ruhe informieren, offene Fragen klären und selbst entscheiden, welche Angebote zu Ihren persönlichen Bedürfnissen passen.


Sie haben Fragen zum selbstständigen Leben im Alter?
Ob altersgerechtes Wohnen, Barrierefreiheit oder die passende Liftlösung: Wir unterstützen Sie dabei, sich frühzeitig über Ihre Möglichkeiten zu informieren. Bei Fragen rund um Treppenlifte steht Ihnen unsere kostenfreie und unverbindliche Beratung zur Verfügung.
