Häufige Fragen

Kosten & Finanzierung


Was kostet ein Treppenlift?

Treppenlifte sind Produkte, die auf die jeweilige Wohnungssituation und die Anforderungen des Kunden zugeschnitten sind. Ein Pauschalpreis lässt sich so nicht nennen. Der Preis ist abhängig durch unter anderem: die Treppenkonstruktion, gewünschte Ausstattung des Treppenlifts, die Art des Treppenlifts, Innen- oder Außennutzung, der Zustand des Liftes oder auch Spezial- und Serviceleistungen. Treppenlift-Anbieter können Ihnen daher am Telefon nie einen konkreten Preis nennen. Ein individuelles Beratungsgespräch, die Prüfung der Situation vor Ort sind nötig, um den Preis zu bestimmen.

Kostet eine Beratung oder ein Angebot eines Treppenlifts etwas?

Nein! Seriöse Treppenlift-Anbieter beraten Sie kostenlos und sollten Ihnen für alle Fragen jederzeit zur Verfügung. Auch für die Zusendung eines oder mehrerer Angebote oder anderer Informationen zahlen Sie als Kunde nichts. Sollte ein Treppenlift-Anbieter dennoch Geld für eine Beratung oder ein Angebot verlangen, können Sie sich sein, dass das nicht seriös ist!

Welche Kosten kommen außer den Anschaffungskosten noch auf mich zu?

Neben dem Kauf- oder Mietpreis enthält der Kaufvertrag oftmals noch Wartung und Serviceleistungen, die extra berechnet werden. Welche das im Einzelnen sind, hängt vom jeweiligen Treppenlift-Anbieter ab. Meist wird eine Garantie nur gegeben, wenn der Treppenlift regelmäßig gewartet wird. Dafür müssen Sie in der Regel einmal jährlich einen Pauschalbetrag zahlen, der zwischen 70 und 150 € liegt. Prüfen Sie vor Unterzeichnung genau, welche Leistungen im Vertrag enthalten sind und für welche Leistungen sie extra bezahlen müssen.

Muss ich für den Ausbau eines Treppenlifts etwas zahlen?

Möchten Sie, dass der Lift nach dem Ausbau anderen Personen zur Verfügung steht und damit technisch einwandfrei wieder ausgebaut wird? Dann sollten Sie den Abbau Treppenliftexperten überlassen. Am besten Sie vereinbaren schon beim Erwerb des Lifts mit Ihrem Treppenlift-Anbieter die Konditionen zum fachgerechtem Abbau des Gerätes.

Da der Markt nach gebrauchten Treppenliften sich großer Nachfrage erfreut, finden Sie mit Sicherheit einen Abnehmer für Ihren Treppenlift. Da es sich bei den Schienen in den allermeisten Fällen um individuell zugeschnittene Passstücke handelt, hat der Käufer oftmals keinen Bedarf dafür. Er zahlt dann nur den Lift an sich. Unkomplizierter und einfacher machen Sie es sich, wenn Sie den Treppenlift vom Händler bzw. Hersteller ausbauen lassen, der ihn auch für Sie eingebaut hat. Dann müssen Sie sich weder um den Abbau noch um den Abtransport kümmern.

Was ist eine Finanzierung?

Finanzierung bedeutet, dass Sie den Kaufbetrag nicht auf einmal bezahlen, sondern in Monatsraten. In der Regel wird ein Einmalbetrag als Anzahlung geleistet. Die Restsumme wird in konstanten Monatsraten zu einer definierten Laufzeit bezahlt. Die Summen werden individuell mit Ihnen auf Ihre persönliche finanzielle Situation abgestimmt. Achten Sie darauf, dass Sie die Monatsraten aufbringen können, aber auch, dass die Laufzeit nicht zu lange ist.

Wo bekomme ich eine Finanzierung?

Die Finanzierung läuft über eine normale Bank oder Sparkasse. Sie können die Finanzierung mit Ihrer Hausbank abstimmen. Es gibt auch Treppenlift-Anbieter, die mit Finanzierungspartnern (Banken) zusammenarbeiten. Auch hier können Sie sich ein individuelles Finanzierungs-Angebot kalkulieren lassen. Einige Treppenlift-Anbieter haben eigens geschulte Finanzierungs-Experten, die den gesamten Ablauf – Kalkulation, Konditionen, Angebot,  Absprache mit der Bank, Vertragsgestaltung – für Sie regeln.

Gibt es auch für finanzierte Treppenlifte Zuschüsse?

Ja, auch ein finanzierter Treppenlift kann von der Pflegeversicherung oder von anderen Kostenträgern bezuschusst werden. Es gibt folgende Möglichkeiten der Bezuschussung:

  • Pflegekosten-Zuschuss: Wenn die Einstufung in einen Pflegegrad vorliegt, kann ein Zuschuss von bis zu EUR 4.000,- gewährt werden. Ehepaare können zusammen bis zu EUR 8.000,- erhalten, wenn beide Personen pflegebedürftig sind. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für einen Treppenlift nicht.
  • Darlehen bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau bietet Hauseigentümern, Vermietern und Mietern im Rahmen des Programms „159 Altersgerecht Umbauen“ zinsgünstige Darlehen an. Mit dem Kredit solle das barrierefreie Wohnen, z. B. durch Entfernung von Schwellen und Wänden oder durch den Umbau von Küche und Bad, unterstützt werden.
  • Regionale Förderungen (Landesmittel): Länder, Regionen und Städte unterstützen durch Wohnungsbaubauförderprogramme Maßnahmen für das barrierefreie Wohnen und Leben. Es gibt zinsgünstige Darlehen zur Förderung von barrierefreien, behindertengerechten oder altersgerechten Umbauten, aber auch Zuschüsse und Einmalzahlungen, die nicht zurückgezahlt werden müssen.
  • Berufsgenossenschaft: Bei Arbeitsunfällen, Wegeunfällen oder einer Berufskrankheit unterstützt die Berufsgenossenschaft die Anschaffung eines Treppenliftes. Je nach Fall wird die Bezuschussung sogar komplett übernommen.
  • Steuerliche Absetzbarkeit: Sie können den Treppenlift als außergewöhnliche Belastung in der Steuerklärung angeben. Nach einem kürzlich gesprochenen Urteil des Bundesfinanzhofes bedarf es kein amtsärztliches Gutachten mehr, um die Ausgaben eines Treppenlifts vor dem Finanzamt zu rechtfertigen. Damit können Sie auf nachträgliche Zuschüsse seitens des Staates hoffen.

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