Einbau des Treppenlifts

Checkliste zur Machbarkeit

In der Regel ist der Einbau von Treppenliften in jeder Wohnung bzw. jedem Haus möglich. Es müssen bestimmte Kriterien erfüllt werden, die allerdings in den meisten Haushalten anzutreffen sind.

Mit unserer Checkliste können Sie Schritt für Schritt prüfen, ob alle relevanten Kriterien für einen Treppenlifteinbau in Ihren vier Wänden erfüllt werden.

Prüfen Sie die Machbarkeit

Treppenlift Machbarkeitsrechner

1. Wo soll der Lift installiert werden?

2. Welchen Verlauf nimmt Ihre Treppe?

3. Wie breit ist Ihre Treppe?

4. Über wie viele Etagen soll der Lift führen?

Treppenform

Der Treppenverlauf spielt hinsichtlich der Einbaumöglichkeit keine große Rolle. Egal ob es sich um eine kurvige Treppe, eine gerade Treppe oder andere Treppenformen handelt, ein Treppenlift kann auf nahezu jede Treppenart montiert werden. Sogar Treppenlifte für Wendeltreppen gibt es. Denn es sind die Schienen, die individuell der Treppenform angepasst werden.

Treppenbreite

Die Treppe sollte mindestens 70 cm breit sein, damit genügend Platz vorhanden ist, wenn der Treppenlift eingeklappt ist. Der zusammengeklappte Lift benötigt nur ca. 30 cm Breite. Somit kann die Treppe ganz normal benutzt werden. Gerade in Mehrfamilienhäusern oder Mietshäusern ist es wichtig, dass die Treppe für andere Bewohner frei bleibt und den bauaufsichtlichen Anforderungen zum Beispiel hinsichtlich Fluchtweg oder Brandschutz entspricht.

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Anfangs- und Endbereich (Ein- und Ausgang)

Im Anfangs- und Endbereich muss ausreichend Raum für die Haltepunkte des Lifts vorhanden sein. Beachten Sie, dass genug Platz zwischen Treppenlift und Tür besteht. Da sich der Sitz zum Ein- und Aussteigen von der Treppe wegdreht, müssen sich die zu transportierende Person (evtl. mit Gehhilfen), aber auch helfende Partner oder Pflegekräfte frei bewegen können.

Bei gehbehinderten Personen, die einen Rollstuhl nutzen, ist zu beachten, dass ausreichend Raum für den Umstieg vom Rollstuhl in den Lift gegeben ist.

Die 5 wichtigsten Fragen zur Machbarkeit

  • Ist die Treppenbreite ausreichend?
  • Reicht der Platz zum Ein- und Aussteigen?
  • Bleibt genug Raum, um die Treppe zu benutzen?
  • Wird der Brandschutz eingehalten?
  • Wird der Fluchtweg beeinträchtigt?

Etagenanzahl

Für den Einbau eines Treppenlifts ist die Etagenanzahl in erster Linie nicht relevant. Treppenlifte können über 1 Etage bis hin zu über 7 Etagen geführt werden.

Innen- oder Außeneinbau

Es gibt Treppenlifte, Plattform- oder Sitzlifte, die sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eingebaut werden können. Die Unterschiede zu innen und außen bestehen hier in der Verarbeitung und den Materialien des Treppenlifts. Für den Außenbereich muss die Technik gut vor Wind und Wetter geschützt sein. Die Sitzpolster müssen wasserabweisend sein und UV-Licht standhalten. Die Bedienelemente und Schalter befinden sich in einer geschützten Kapsel. Die Antriebselektronik ist versiegelt und die Sitzbezüge sind feuchtigkeitsresistent und aus UV-beständigem Material.

Bauaufsichtliche Anforderungen

Für Treppen gelten folgende bauaufsichtliche Regelungen, die durch den Einbau eines Liftes nicht beeinträchtigt werden dürfen:

  • Die Fluchtwegbreite muss eingehalten werden.
  • Der Brandschutz darf nicht beeinträchtigt werden.
  • Die Funktion der Treppe muss als Teil eines Rettungsweges erhalten bleiben.
  • Die Verkehrssicherheit der Treppe darf nicht beeinträchtigt werden.
  • Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestlaufbreite einer Treppe von 100 cm muss erhalten bleiben.
  • Der Treppenhandlauf muss nutzbar sein.
  • Der Treppenlauf darf durch den parkenden Treppenlift nicht behindert werden können.
  • Der Treppenlift muss im Notfall per Hand in die Ruheposition geschoben werden.
  • Der Treppenlift muss aus nicht brennbaren Materialien bestehen.

Mieterrecht

Als Mieter haben Sie einen Anspruch auf einen barrierefreien Zugang zu Ihrer Wohnung (§ 554a Abs. 1 BGB). Der Vermieter ist verpflichtet, einen nachträglichen Einbau eines Treppenlifts zu dulden, wenn Mieter nicht mehr fähig sind, das Treppenhaus ohne fremde Hilfe zu benutzen. Der Vermieter muss aber nicht die Kosten übernehmen. Der Mieter muss die Kosten für Kauf und Einbau selbst tragen.

Regelung bei Eigentumswohnungen

Wenn Sie Besitzer einer Eigentumswohnung sind, ist das Einverständnis der Eigentümergemeinschaft einzuholen, da es sich beim Einbau eines Treppenliftes um eine bauliche Veränderung im Sinne des Wohneigentumsgesetzes handelt.

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