Mobile Systeme: Treppensteiger und Treppenraupen
Treppensteiger und Treppenraupen müssen immer durch eine zweite Person bedient werden, die dabei das Gleichgewicht des Gerätes und der zu befördernden Personen halten muss. Der Beförderte begibt sich somit ganz „in die Hände“ der Bedienperson. Der Vorteil der mobilen Geräte ist, dass sie transportabel sind und damit an unterschiedlichen Orten eingesetzt werden können.
Am Markt werden zwei grundsätzlich unterschiedliche Varianten angeboten:
Treppensteiger
Der Antrieb wird beim Treppensteiger unter dem Rollstuhl montiert und wird meist mit einem „Radsteigesystem“ betrieben. Ein Elektromotor, der von einer Batterie gespeist wird, treibt das System an. Mit einem Treppensteiger können auch Treppen mit Kurven oder Wendelungen bewältigt werden.
Beispiel eines Treppensteigers:
Treppenraupen
Hier wird der Rollstuhl auf der Treppenraupe befestigt. Ein Aufnahmesystem ermöglicht es, verschiedene Rollstühle zu befördern. Raupenbänder aus Hartgummi, ähnlich wie bei Pistenraupen, ermöglichen ein Klettern nach oben und unten. Auch bei dieser Konstruktion kommt ein batteriebetriebener Elektromotor zum Einsatz. Die stabile Konstruktion der Treppenraupe vermittelt im Vergleich zu Treppensteigern ein sichereres Fahrgefühl. Treppenraupen sind jedoch nur für gerade Treppen oder gerade Treppen mit Zwischenpodesten geeignet.
Beispiel einer Treppenraupe
Ungefährer Kostenrahmen:
Treppensteiger | ca. 4.000 bis 8.000 EUR |
Treppenraupe | ca. 5.000 bis 10.000 EUR |



